Gegen die Abschaffung ambulanter OP-Praxen

Politik und Krankenkassen planen den Arzt ums Eck durch Krankenhäuser zu ersetzen

Wussten sie, dass Krankenkassen und Politik die Abschaffung ambulanter OP-Praxen seit Jahren vorantreiben? Vermutlich haben Sie davon bei Ihrem letzten Arztbesuch wenig mitbekommen, denn trotz immer schlechter werdender Arbeitsbedingungen steht für Ärzte das Patientenwohl immer noch im Mittelpunkt. Ihr Arzt des Vertrauens setzt nach wie vor sein Bestes daran Sie als Patient bestmöglich zu behandeln, unabhängig von Vergütungssätzen durch Krankenkassen und Politik. Wenn sich die massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für Ärzte weiterhin fortsetzt, werden die Verfehlungen der Krankenkassen und der Politik nicht mehr von der Ärzteschaft geschultert und ausgebügelt werden können. Leidtragende dieser Verfehlungen werden Sie als Patient sein. Mit der Initiative autsch! Wenn Politik weh tut möchten wir Sie als Patient über den schleichenden Raubbau am Gesundheitssystem aufklären bevor es zu spät ist. Unser Ziel ist, dass Politik und Krankenkassen Ihre ambulante OP-Praxis „ums Eck“ nicht schließt.

 

5 Vorteile ambulanter OP-Praxen, die durch Politik und Krankenkassen  abgeschafft werden sollen

Als Patient haben Sie vor einer Operation die Wahl, entweder in ein Krankenhaus oder in eine ambulante OP-Praxis zu gehen. Viele Menschen empfinden die patientennahe Behandlung und die persönlichere Atmosphäre in einer ambulanten OP-Praxis als enormen Vorteil gegenüber der Behandlung im Krankenhaus. Darüber hinaus sprechen eine Reihe weiterer Vorteile für den Besuch einer ambulanten OP-Praxis.

5 Vorteile des ambulanten Operierens:

  1. Persönlicherer Kontakt zu Ihrem Operateur – Sie sind nicht nur eine Nummer im System.
  2. Hygiene: Krankenhaus-typische multiresistente Keime sind in ambulanten OP-Sälen deutlich seltener.
  3. Morgens operiert – abends wieder zu Hause: Ambulante OP-Praxen sind darauf spezialisiert, dass Sie am gleichen Tag wieder nachhause gehen können.
  4. Kurze Anfahrtswege zu Ihrem Arzt ums Eck.
  5. Alles aus einer Hand mit Herz und Verstand: Sie werden vor und nach der OP von ein und demselben Operateuer betreut. Es gibt also einen Ansprechpartner, der sich um Sie kümmert.

Politik und Krankenkassen planen, diese Vorteile ambulanter OP-Praxen zu streichen, indem Sie als Patient in Zukunft immer häufiger an Krankenhäuser verwiesen werden sollen.

Übrigens: Nur ein sorgfältig ausgewähltes Spektrum an Operationen wird in ambulanten OP-Praxen durchgeführt. Hochrisiko Operationen wie Lungentransplantationen oder Herzklappen OPs werden beispielsweise nicht in ambulanten OP-Praxen unternommen.

Ambulant oder Stationär – Unterschied kurz Erklärt


Ambulant bedeutet, dass Sie als Patient morgens in die Praxis kommen und sie am gleichen Tag wieder verlassen. Sie müssen also nicht übernachten. Ambulante OP-Praxen sind für ambulante Operationen spezialisiert.

Stationär bedeutet, dass sie im Krankenhaus über Nacht bleiben. Dies ist z. B. bei besonders schweren Erkrankungen der Fall, bei denen eine intensive ärztliche und pflegerische Betreuung über mehrere Tage notwendig ist.